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Harninkontinenz

Harninkontinenz ist häufiger als man denkt - jede vierte Frau und jeder zehnte Mann werden  im Laufe ihres Lebens von ungewolltem Harnverlust betroffen sein. Die Angst, nicht rechtzeitig eine Toilette aufzufinden oder unkontrolliert Harn zu verlieren, hält viele Betroffe davon ab, ihren gewohnten Alltagstätigkeiten nachzugehen. Sie ziehen sich zurück, pflegen weniger soziale Kontakte und gehen immer seltener ausser Haus. Die Harninkontinenz tritt in verschiedenen Formen auf, die häufigsten sind Drang- und Belastungsinkontinenz.  Während bei der Dranginkontinenz der Harn aufgrund eines nur schwer beherrschbaren Dranggefühles kaum bis zum Erreichen der Toilette zurückgehalten werden kann, ist die Belastungsinkontinenz durch Harnverlust beim Husten, Niesen, Lachen, oder Heben schwerer Lasten charakterisiert.

 

Miktions- und Beckenbodentraining, gemeinsam mit Gewichtsreduktion, einer Regulierung der Trinkmenge und des Stuhlganges sowie einer begleitenden medikamentösen bzw. hormonellen Behandlung führen bei vielen Betroffenen schon zu einer zufriedenstellenden Verbesserung der Kontinenz. Je nach Ursache und Schwere der Inkontinenz kann auch eine Operation Abhilfe schaffen.

 

Beim Mann kann eine Belastungsinkontinenz als unerwünschte Folge einer Radikaloperation bei Prostatakrebs auftreten. Wie bei der weiblichen Belastungsinkontinenz stehen beim Mann ebenfalls konservative Behandlungsoptionen wie zum Beispiel das Beckenbodentraining an erster Stelle. Bei ausbleibendem Erfolg kann aber auch in dieser Situation ein operativer Eingriff Abhilfe schaffen